Wolfgang Roller, Ehningen
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Vorwort zum BrainExtender

Meine Motivation

Warum?

Ja, warum zum Teufel sollten wir den Personal Computer (und damit auch das Internet) neu erfinden?

Die Sicherheit im Internet ist miserabel. Das ist für mich der Hauptgrund.

Weitere Gründe sind:

  • Der PC dient nicht nur seinem Herrn, seinem Besitzer, sondern vielen Herren. Z.B. der Werbemaschinerie und den großen Konzernen.
  • Es gibt keinen homogenen Datenbestand, sondern ein Sammelsurium an Datenformaten. Damit einher geht ebenfalls ein Sammelsurium an Programmen und eine dopptelte und dreifache Haltung von denselben Daten.
  • Es gibt kein einheitliches Bedienkonzept. Dadurch geht viel vom Potential, dass so eine Maschine hat, verloren. (Nur ein Beispiel: Als Heimwerker will ich "schnell" eine kleine Konstruktionszeichnung für, meinetwegen eine neue Hundehütte, machen. Wenn ich zwar etwas vom Kontruieren verstehe und mir ein beliebiges Programm kaufe oder kostenlos aus dem Internet herunterlade, dann puzzle ich immer noch fluchend mit dem Programm herum, während der Nachbar, der seine Skizze "Old School"-mäßig mit Stift und Papier entworfen hat, mit seiner Hütte schon fertig ist.)
  • Die Programmierung ist so was von umständlich und kompliziert, weil bei großen, komplexen Programmen nicht nur eine Sprache und ein Entwicklungstool zum Einsatz kommen, sondern gleich ein halbes Dutzend.
  • Unter allen Mainstream-Betriebssystemen (Windows, Mac OSX, Linux) gibt es kein durchgängiges Aufzeichnungs- und Wiederabspiel-Konzept zur Automatisierung von sich oft wiederholenden, öden Vorgängen.
  • Momentan schreien die Konzerne nach mehr Bandbreite im Internet, Stichwort 5G. Keiner bedenkt, dass ca. 50% der Daten im Interne reine "Junk-Daten" sind. Werbung etc. die keiner bestellt hat und sich auch fast keiner anschaut.

Ich spreche hier ganz bewußt vom Personal Computer, denn das sind die Computer, mit denen ich direkt seit ca. 33 Jahren beschäftige. Angefangen hat das mit dem Studium der Technischen Informatik an der FH für Technik Esslingen.

Der Personal Computer ist ein Gerät das nur scheinbar und vordergründig seinem Besitzer dient. Wer will denn schon eine Maschine mit der er eine Mail empfängt mit dem Inhalt, dass alle seine Daten verschlüsselt wurden. Um wieder an seine Daten zu kommen soll er eine bestimmte Summe via Western Union oder in Bitcoins überweisen. Ich finde ein Konstrukteur einer solchen Maschine sollte sich schon Gedanken machen, dass so was nicht passieren kann.

Ein anderes Phänomen sind z.B. die Cookies, bzw. die Cookie-Erklärungen mit denen wir heute überschwemmt werden. Das ist weit weniger schlimm, eben nur lästig, aber man kann heute keine einzige Seite mehr öffnen ohne mit diesem unsäglichen Quatsch konfrontiert zu werden. Man wird wird ja regelrecht zermürbt und stumpft völlig ab. Zumindest geht's mir so. Je nach Tageslaune klicke willkürlich auf erlauben oder nicht erlauben. Sofern ich die Wahl habe. Manche weisen ja auch nur darauf hin und man hat keine Wahl sie zu verhindern.

Mir scheint es so zu sein, dass kein Mensch den Mut hat das zu hinterfragen. Was soll dieser Quatsch überhaupt. Informatiker, Politiker und Rechtsanwälte haben hier etwas erschaffen, was völlig sinnlos ist. So was kann ja passieren. Was mich nervt ist, dass nicht jemand mal hergeht und Abstand nimmt und die Sache von außen betrachtet und dann sagt: "Die spinnen die Rö..., äh Menschen."

Das Ganze setzt sich fort, z.B. Beispiel bei uns in Europa mit der DS-GVO. An sich ist es eine sehr sinnige Sache zu sagen, dass die personenbezogenen Daten einer Person eben jener Person gehören und sie die Hohheit darüber haben soll. Und es ist auf der einen Seite sehr ehrenswert, dass die beteiligten Politiker etwas dafür getan haben. Es ist nur die Frage was und wie sie es gemacht haben. Im Prinzip ist es eine recht hilflose Reaktion auf eine Welt, die sie (die Politiker) nicht verstehen. Was dabei heraus kam ist eine sehr bürokratische Angelegenheit, um es einmal vorsichtig auzudrücken. Man hat sozusagen eine Universal-Waffe von der Elefanten- bis runter zur Vogeljagd entwickelt. Dass das nicht die beste Lösung sein kann, kann sich jeder vorstellen.

Ich will jetzt nicht weiter mit dem Finger auf andere zeigen, sondern aus meiner Sicht als Informatiker erklären, wie nach meinen Überlegungen ein Personal Computer-System aufgebaut sein könnte, das sicherer und komfortabler ist und nach den derzeitigen technischen Möglichkeiten nur seinem Besitzer dient.

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